THS… was ist das eigentlich?

Eine passende Kurzbeschreibung dürfte wohl „Leichtathletik mit Hund“ lauten.comp DSC 0024

THS ist grundsätzlich für Menschen jeden Alters und für Hunde aller Rassen möglich,
eine gewisse Sportlichkeit sollte aber vorhanden sein!

 

 

THS teilt sich in folgende eigenständigen Disziplinen auf:

  1. Vierkampf, in drei Leistungsstufen (Vierkampf 1, 2 und 3)
  2. Geländelauf 1.000, 2.000- und 5.000m
  3. CSC – Combinations-Speed-Cup
  4. Hindernislauf
  5. Dreikampf I,II,III
  6. Shorty
  7. K.O.-Cup
  8. Scooter

Dieses tolle Angebot bietet perfekte Möglichkeiten zu spielerisch aufgebauten sportlichen Aktivitäten zusammen mit dem Hund.
Sport mit dem Hund macht einfach allen Beteiligten Spaß. Turnierhundsport bedeutet aktive gemeinsame Gestaltung der Freizeit und steht für die Begriffe Erholung, sportliche Ertüchtigung, Wettkampferlebnis, Erfolg und Niederlage.

Durch unterschiedliche Anforderungen an das Leistungsvermögen des Teams wird der Einstieg in den Hundesport leicht gemacht und schafft besonders auch für unsere Kinder und Jugendlichen eine attraktive Freizeitgestaltung mit Ihren Vierbeinern unter Gleichgesinnten.


Kurz gesagt, Hundesport ist die schönste Nebensache der Welt.

Die einzelnen Übungen haben messbare Leistungsanforderungen und sind dem Leistungsvermögen von Hund und Halter angepasst.
Alle Disziplinen des Turnierhundsports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden fast aller Größen und Veranlagung ausgeführt werden können.
Es gibt Altersklassen und Geschlechtertrennung um Wettkämpfe so gerecht wie möglich zu gestalten.
Turnierhundsport beinhaltet das gesamte Spektrum vom Breitensport bis hin zum Spitzen(Hunde)sport.

1) Vierkampf
Die „Königsdisziplin“ -> Was der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der Vierkampf im Bereich Turnierhundsport.

Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund.

Gehorsam
Ohne Gehorsam läuft im Hundesport gar nichts, also gehören zum Beispiel die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung und beim Vierkampf 2 und 3 auch die Stehübung zum Vierkampf.
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Hürdenlauf
Der Hürdenlauf verlangt Schnelligkeit und Schnellkraft. Im Vierkampf 1, also der „Einsteigerklasse“, haben Hund und Hundeführer eine 60 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen, wobei der Hund vier Hürden in Höhe von 30 Zentimetern zu überwinden hat. Die Laufzeit und Fehlerpunkte fließen in die Gesamtwertung ein. Beim Hürdenlauf des Vierkampf 2 und 3 beträgt die Laufstrecke 80m mit insgesamt 6 Hürden über die Hund und Hundeführer müssen. Hundeführer und Hund müssen auch hier zeigen, dass sie ein Team sind.
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Slalomlauf
Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen, wenn sie gemeinsam den 55 m (VK-1) bis 75 m (VK-3) langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten ZickZack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.
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Hindernislauf

Auch diese Strecke ist wieder 75 Meter lang, aber wie zum Beispiel eine Joggingstrecke mit Hürde, Schrägwand, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufsteg, einem Durchsprung, einem Hoch-Weit-Sprung, erklettern oder durchkriechen die Hunde diese, der Hundeführer darf neben den Geräten laufen.
Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die schnaufen dabei schon ordentlich, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang.

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2) Geländelauf
Da fast jeder gesunde Hund die Voraussetzungen zum Lauftraining mitbringt, ist der Einstieg in diese THS Disziplin sehr einfach.
Der Geländelauf ist nicht nur ein Erlebnis für beide, es macht auch fit und den Kopf frei vom Alltag.

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3) CSC – Combinations-Speed-Cup

Drei Hundeführer sind mit ihren Hunden am Start und bilden ein Team.
Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen, Slalomtoren und Wendestangen aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen Startposition und darf erst dann loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat.

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4) Hindernislauf
Eine ideale Möglichkeit in den Wettkampfsport einzusteigen. Der Hindernislauf aus dem Vierkampf wird als eigenständige Disziplin ausgeführt.

5) Dreikampf
Der Dreikampf besteht aus den drei Laufdisziplinen des VK-1 (Hürdenlauf, Slalomlauf, Hindernislauf). Da der Hund diese Laufdisziplinen üblicherweise schneller und leichter erlernt als den perfekten Gehorsam, ist es ideal hierüber den Einstieg in die Königsdisziplin, den Vierkampf, zu finden. Dreikampf II und III analog zu Vierkampf II und III.

6) Shorty

Zwei parallele Hindernisbahnen sind die Aufgabe für die Teams.
Durch die im Vergleich zum CSC leichtere Grundanforderung an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer wird auch mit dem Shorty der Einstieg in den Wettkampfsport leichter gemacht.

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7) K.O.-Cup
Eine weitere Variation des Turnierhundsportes. Zwei Teams kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System wird so der Tagesbeste ermittelt.

8) Scooter
Der Hund zieht einen Tretroller für Erwachsene, der Hundeführer soll und muss mit arbeiten.
Als Strecke wird oft die der Geländeläufer genommen, 2 oder 5 Kilometer.
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Als Belohnung gibt es eine enge Bindung zum Hund und Spaß, das Zweibein wird etwas sportlicher und wenn alles gut läuft kann es so aussehen:

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Die Grafiken haben wir mit freundlicher Genehmigung von:
Göttinger Hundesport – Freunde e.V.
Reinhäuser Landstraße 239
37083 Göttingen
http://www.goettinger-hundesport-freunde.de

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